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Beim
Wiederlesen eines Gedichts von Paul Celan:
Erich Fried
"es sind
noch Lieder zu singen jenseits
der Menschen"
Lesend
von deinem Tod her
die trächtigen Zeilen
wieder verknüpft
in deine deutlichen Knoten
trinkend die bitteren Bilder
anstoßend
schmerzhaft wie damals
an den furchtbaren Irrtum
in deinem Gedicht das sie lobten
den weithin ausladenden
einladenden ins Nichts
Lieder
gewiss
auch jenseits
unseres Sterbens
Lieder der Zukunft
jenseits der Unzeit in die wir
alle verstrickt sind
Ein Singen jenseits
des für uns Denkbaren
Weit
ist
ein Gegengedicht zu Paul Celans Fadensonnen.