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Freier Waffenbesitz für alle Bürger oder strengste Bestimmungen:



Steigerung Selbstwertgefühl, Sicherheit ?, Gefahr für Kinder, Gefahr bei Alkohol- und Drogenkonsum, Gefahr bei Einbruch, Aufbewahrung, Notwehr, Steigerung an Verbrechen, Waffenschein, Waffenbesitzkarte, Abschreckung, Dienstwaffen, Jäger, Sicherheitskräfte, Militär, Fähigkeitsnachweis, Haushaltsartikel, Sportschützen, Waffenart wie Pistole – Messer - usw.

  1. Verteidigung des Eigentums
  2. Gefahrpotenzial

Freier Waffenbesitz für alle Bürger oder strengste Zulassungsbestimmungen?

Waffen sind grundsätzlich für Jedermann zugänglich. Bei einem Krämermarkt kauft ein Vater seinem minderjährigen Sohn ein echtes Wurfmesser. Sind Waffen normale Gebrauchsartikel?
Waffen dienten ursprünglich nicht nur zur Jagd, sondern auch zur Verteidigung des Eigentums. Im Gegensatz zu heute war die damalige Bevölkerungsdichte vor allem in den ländlichen Gebieten sehr gering, sodass man sich vor umherziehenden Räubern und auch wilden Tieren schützen musste. Auch heute sind viele Menschen der Meinung, sich vor Verbrechern mittels Waffen schützen zu müssen. Grundsätzlich würde ein freier Waffenbesitz für alle Bürger viele, aber sicher nicht alle Verbrecher abschrecken. Sie würden sich gerade unter diesen Umständen sicher ebenfalls bewaffnen. Das vorhandene Gewaltpotential würde damit weitere Nahrung erhalten. Das Argument der höheren Sicherheit für die Bevölkerung durch Waffenbesitz ist damit nicht mehr zutreffend.
Ein Aufeinandertreffen z.B. eines Eigentümers mit dem Einbrecher wäre fatal. Wer schießt zuerst? In den meisten Fällen wären schwerste, wenn nicht tödliche Verletzungen die Folge. Eine Anbringung einer diversen Sicherheitsanlage mittels Sirene und Kamera am Objekt wäre mit Sicherheit eine bessere Lösung, als dem Einbrecher bewaffnet gegenüber zu stehen.
Auch ein Hund bewacht sein Revier und würde durch lautes Bellen etwaige Einbrecher verjagen. Es stellt sich auch die Frage, ob der Eigentümer in der Nacht seine Waffe unmittelbar zur Hand hat, da diese laut den gesetzlichen Bestimmungen versperrt aufbewahrt werden muss. Er müsste somit im Dunkeln unbemerkt zum Waffenschrank gehen, diesen aufsperren und die Waffe laden.
Die Aufbewahrung der Waffen ist grundsätzlich ein heikles Thema. Gerade Schulkinder wollen sich oft untereinander etwas beweisen, indem sie etwas Verbotenes tun. Es ist erschreckend, wenn man von den Medien wieder erfährt, dass sich ein Kind mit dem (nicht) versperrtem Gewehr des Vaters verletzt hat. Nicht nur für Kinder stellt eine Waffe im Haus eine Gefahr dar, sondern auch für Erwachsene.
In der heutigen Zeit stellen die immer höheren Ansprüche an die Gesellschaft eine steigende psychische Belastung dar. Viele Menschen nehmen bei einer psychischen Erkrankung nicht immer fachärztliche Hilfe in Anspruch, sondern schlittern oft in Alkohol- oder Drogenkonsum. Die vergangen Ereignisse in den letzten Jahren führen uns dies drastisch vor Augen.
Es ist für mich daher ganz klar, dass ein freier Waffenbesitz für alle Bürger keine Lösung darstellt, um mehr individuelle Sicherheit zu erwirken. Eine Waffe kann niemals ein sogenanntes Heilmittel gegen Gewalt und Verbrechen sein und widerspricht sich sinngemäß selbst.

copyright by Andreas R.

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