Home Literatur Epochen Deutsch - Referate Erörterungen Gedichte Biografien Biologie und Chemie Geschichte - Referate Geografie - Referate Dienstprüfung - B-Prüfung Gästebuch Forum Links und Chat


Das Volksstück von Raimund bis Turrini:

Ferdinand Raimund und Johann Nestroy als Antipoeten des Wiener Volkstheaters

Horvath, Kroetz, Turrine als Vertreter des Volksstückes im 20 Jhdt.

Volksstück = eine Form des Schauspiels für das Volk, damit zeigt sich daß echte Volksdramatik Alternativdramatik zum Bildungstheater ist.

Entstehung und Entwicklung:

Vertreter:

Wiener Volksstück:
J. Nestroy – zu ebener Erd und erster Stock
Ferdinand Raimund:

Der Verschwender:

Der reiche Edelmann Julius v. Flottwell hatte 17 Jahre eine Liebesbeziehung zu dem vermeindlichen Bauernmädchen Minna. Minna ist in Wirklichkeit Fee Cheristane die Flolttwell zu seinem Reichtum verholfen hat. Flottwell verschwendet seinen ganzen Reichtum, verliebt sich in die Tochter des Präsidenten von Klugheim, in Amalie. Er flieht mit ihr nach England und kehrt 20 J. später, total verarmt zurück. Sein ehem. Diener nimmt ihn wieder auf. Flottwell findet in der Ruine seines alten Schlosses einen großen Geldbetrag, den er vor Jahren einem Bettler geschenkt hat. Die Fee Cheristane kehrt kurz zurück und verheißt Flottwell ein Wiedersehen in der Liebe grenzenlosen Reich.

Neue Volksstück:

Ödön von Horváth:

Stücke spielen im Milieu der verarmten Handwerker, kleinen Beamten und Angestellen in der Zeit vor der nationalsozialistischen Diktatur. Hat kein politisches Programm, bietet keine Lösungen an. Setzt Sprache als Phänomen ein, wichtig ist nicht so sehr was die Personen sagen, sondern wie sie es sagen.

Anti-Volksstück:

Geschichten aus dem Wienerwald:

Marianne verliebt sich während eines Familienausfluges, bei dem ihre Verlobung mit Oskar gefeiert wird, in Alfred, einen Halodri. Ihr Vater verstößt sie. M. zieht mit A. in ein gemeinsames Zimmer. Sie bekommen ein Kind und A. lässt sie immer mehr alleine. Das Kind kommt zu Alfreds Mutter und Großmutter, wo es durch die Schuld der Großmutter zu Tode kommt. M. muß als Nackttänzerin arbeiten um Geld zu verdienen. Dort entdeckt ihr Vater sie und bekommt einen Schlaganfalll. Nach einer Versöhnung wollen sie ihren Sohn abholen. Zum Schluß will Oskar sie dann wieder zur Frau, da ja das Kind tot ist.

Thema: Frau als Opfer der bürgerlichen Gesellschaft; "Dummheit" der Menschen: keiner erkennt seine eigene Schuld, keiner lernt etwas aus der Tragödie; Scheinmoral der Kleinbürger

Weitere Autoren:

Franz Xaver Kroetz; "Oberösterreich"
Peter Turrini; Die "Mindestleister"

zurück zur Literatur-Seite