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Verkehrsverbund Kärnten - ÖPNRV Gesetz:


Der ÖPNV versieht Verkehrsdienste innerhalb des Stadtgebietes oder zwischen Stadtgebieten und seinem Umland. (z.B. Krumpendorf – Ebental)

Der ÖPRV befriedigt den Bedarf im ländlichen Raum.

Das ÖPNRV – Gesetz regelt die Organisation und die finanzielle Grundlage des ÖPNV, sowie die Aufgaben der Verbünde, Nah- und Regionalverkehrsplanung, die finanzielle Zuweisung an Verkehrsunternehmen, die ausschließlich Stadt- und Vorortverkehr betreiben. Finanzzuweisung für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten und Qualitätskriterien.

Verkehrsverbunde

Verkehrsverbünde sind Kooperationen von Verkehrsunternehmen und Gebietskörperschaften zur Optimierung des Gesamtangebotes des öffentlichen Personennahverkehrs und des öffentlichen Personenregionalverkehrs. Sie sichern dem Benutzer unterschiedlicher öffentlicher Verkehrsmittel einen Gemeinschaftstarif zu. Damit braucht der Fahrgast nur einen Fahrschein lösen und kann verschiedene Strecken und Unternehmungen benützen.

Eigenwirtschaftliche Verkehrsdienste

Eigenwirtschaftliche Verkehrsdienste sind solche, deren Kosten ausschließlich aus Tariferlösen gedeckt werden. Unter Tariferlösen sind auch verbundbedingte Fahrpreisersätze zu verstehen.

Fahrpreisersätze von Sondertarifen für bestimmte Fahrgastgruppen sowie zum Ersatz von Fahrpreisen auf Basis sonstiger Verträge.

Gemeinwirtschaftliche Verkehrsdienste

Gemeinwirtschaftliche Verkehrsdienste sind solche deren Kosten nicht allein aus Tariferlösen gedeckt werden können und zur Aufrechterhaltung dieses Verkehrsdienstes eines Finanzierungsbeitrages durch Bund, Länder oder durch Dritte bedürfen.

Schüler-Lehrlingsfreifahrten

Die Schülerfreifahrten werden vom Bund finanziert. Die Einnahmen belaufen sich auf ca. 40% der Gesamteinnahmen von 1993.

Die Höhe der für den Ersatz der Fahrpreise für die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt durch den Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie getragenen finanziellen Mittel sowie der Verrechnungsmodus bestimmen sich nach folgenden Grundsätzen:

Beginnend mit dem Schuljahr 2000/2001 ist ein Schülerverrechnungstarif zu ermitteln.

Ausgangspunkt hiefür sind die Schüler- und Lehrlingsanträge sowie die Fahrpreisersätze aus dem Familienlastenausgleichfonds für das Schuljahr 1997/98.

Dieser Verrechnungstarif wird mit den tatsächlichen entstandenen Kosten höchstens jedoch mit dem Verbraucherpreisindex jährlich wertgesichert.

Bis zur Anwendung des Verrechnungstarifes gelten die für den jeweiligen Verkehrsverbundbereich zwischen dem Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, den Gebietskörperschaften (Länder und Gemeinden) und den Verkehrsunternehmen getroffenen Vereinbarungen.

Qualitätskriterien

1.) Zugänglichkeit der Systeme durch:

2.) Persönliche und betriebliche Sicherheit insbesondere Berücksichtigung von:

3.) Keine schwerwiegenden Verstöße gegen arbeits- sozialrechtlichen Bestimmungen

4.) Fahrkomfort durch Minimierung von Fahrt- und Umsteigdauer

5.) Bundesweit einheitliche und verkehrsträgerübergreifende Informationssystem über Fahrpreise, Fahrpläne, Routenwahl und Umsteigerelationen

6.) Positive Umweltauswirkung durch Reduktion von Schadstoffemissionen

7.) Möglichkeit der Benützung der Verkehrsmittel mit Verkehrsverbundfahrausweisen.

Tarifgestaltung durch:

VVK – Arbeitsausschuss: Verkehrsunternehmen

VVK – Lenkungsausschuss: Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden)

Es gibt 11 Unternehmungen im Verkehrsverbund

Aufgaben der Gebietskörperschaften sind:

  • Darunter sind Maßnahmen zur Förderung des ÖPNV zu verstehen wie kürzere Fahrintervalle der Busse, Beschleunigungsmaßnahmen, Ampelsteuerung usw.

    (Wenn man bedenkt, dass in Klagenfurt nur 10% der Bevölkerung öffentliche Verkehrsmittel benützt, aber über das Verkehrschaos und die Parkplatzmisere geschimpft wird, ist hier noch einiges zu tun)

  • Aufgaben der Verkehrsunternehmen sind z. B.:
  • Für die klaglose Zusammenarbeit sorgt eine verbundorganisatorische Gesellschaft. Sollten dennoch Unstimmigkeiten auftreten, so entscheidet im konkreten Fall ein Schiedsgericht, das noch zu gründen ist.
  • copyright by Stefan Z.

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