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Ein alter Tibetteppich:

Else Lasker-Schüler

Deine Seele, die die meine liebet 
Ist verwirkt mit ihr im Teppichtibet 
Strahl in Strahl, verliebte Farben, 
Sterne, die sich himmellang umwarben. 
Unsere Füsse ruhen auf der Kostbarkeit,
Maschentausendabertausendweit. 
Süsser Lamasohn auf Moschuspflanzentrohn,
wie lange küsst dein Mund den meinen wohl 
Und Wang die Wange buntgeknüpfte Zeiten schon. 

 

Was halten sie von dem Gedicht?
Es gilt als eines der schönsten Liebesgedichte der deutschen Literatur.

Man sieht die Kultur: Tibet, Bilder aus der jüdischen Mystik. Sie ist überzeugte Jüdin.

Orientalische Märchenwelt. Wir waren schon x mal auf der Welt= 2 Seelen wie 2 Sterne, Wiedergeburt, Masken, Rollenspiel, Prinzessin ist Sie, Prinz ist Er.

Unvernunft der Dichtung= weit weg vom Realem. Schwebezustand, Traum.

Bunt geknüpft gibt es nicht ist unlogisch.

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