Gehen sie auf Ursachen und Folgen des weltweit zu beobachtenden Verstädterungsvorganges ein!
Ursachen:
Folgen:
Beschreiben Sie das äußere Erscheinungsbild einer nordamerikanischen Großstadt!
Eine nordamerikanische Stadt gliedert sich in drei Zonen:
Die Städte sind oft ringförmig
Downtowns im Mittelpunkt, anschließend Leichtindustrie
und Großhandel, nächste Zonen sind Wohngebiete, beginnen mit
der Unterschicht angelegt
Eine weitere Form ist die sektormäßige Anlage: im Mittelpunkt
die Downtown, Industriezonen, Wohngebiete sind in Sektoren um die
Downtown gereiht wobei das Wohngebiet der Oberschicht wieder weit
außerhalb liegt.
Eine dritte Form ist das multinukleare Modell, in dem die
einzelnen Zonen zellenartig angelegt sind. Die "Zelle"
der Downtown ist auch hier in der Mitte.
Ein weiteres Erscheinungsbild ist die sehr große Ausdehnung des
Stadtlandes, sowie die sehr geringe Verbauungsdichte in den
Suburbs.
Das Straßennetz der nordamerikanischen Städte ist rasterförmig
angelegt. Das Netz ist gut ausgebaut (Highways).
Welche Merkmale und Probleme zeichnen die "Downtown" aus?
Merkmale: große Büro- und Geschäftsgebäude (teilweise auch sehr alte Gebäude!), keine Wohnungen, keine Einkaufszentren, kein sogenanntes Nachtleben;
Probleme:
Die Downtowns haben ihre Dominanz als Haupteinkaufszentrum
verloren. Grund dafür ist die Abwanderung der Wohnbevölkerung
in das Stadtumland. Auch haben nur noch rund 12 % aller
Beschäftigten der Metropolitan Area in ihrer jeweiligen Downtown
den Arbeitsplatz. 75 % der berufstätigen Vorortbewohner haben
ihren Arbeitsplatz in den Suburbs. Es gibt "kein Leben"
mehr in der Downtown!
Erläutern
Sie Kennzeichen der Übergangszonen und der "Suburbs"!
Die Übergangszone schließt sich
an die Downtown an. Es ist das Wohngebiet der sozial schwachen
Bevölkerung der Migranten. Es herrscht Armut,
Obdachlosigkeit, Gewalttätigkeit zwischen den einzelnen
ethnischen Gruppen. Es sind dort sehr bescheidene bzw. desolate
Wohnverhältnisse.
Suburb nennt man das Stadtumland weiter außerhalb, in der
die Oberschicht der Bevölkerung Einfamilienhäusern (nobel, mit
viel grün, Swimmingpool und Doppelgarage) wohnt.
Da der Absatzmarkt hier gegeben ist, haben sich große
Einkaufszentren angesiedelt. Industrieparks sind entstanden. Die
Suburbs entwickelten sich zu "outer Cities"
(Vorstädte).
In welchen Teilen der Stadt wohnen die einzelnen Gesellschaftsschichten?
PS.: Eine Ansiedlung sozial schwacher Bevölkerungsschicht in einem "guten" Wohnviertel kann eine Abwertung des ganzen Wohnviertels bedeuten.
Gehen Sie auf Entstehung, Wachstum und aktuelle Probleme europäischer Städte ein (Beispiel Salzburg)
Entstehung:
In 12. und 13. Jh. vollzog sich in
vielen Teilen Europas der Aufstieg der Städte. Die Entwicklung
war von Land zu Land verschieden. Sie wurden als Handels- und
Wirtschaftszentren an besonders geeigneten Plätzen, wie
Flussübergängen und Straßenkreuzungen, in der Nähe von
Flussmündungen, bei Bischofssitzen, Burgen und Klöstern
gegründet.
Viele europäische Städte, wie auch Salzburg, entstanden in der
Römerzeit. Römische Namen, wie "Juvavum" für
Salzburg lassen ihre Entstehung in der Römerzeit erkennen. Diese
Städte haben ihren Grundriss zumeist auch noch aus der
Römerzeit.
Beschreiben Sie Probleme der Riesenstädte in Ländern der "3. Welt". Welche Hoffnungen treiben Millionen von Menschen zur Flucht in die Städte, wie stellt sich die Lage am Arbeitsmarkt dar?
Die großen Städte der "3.
Welt" haben mit der Landflucht zu kämpfen. Massenweise
siedeln sich Menschen in der Hoffnung ein besseres Leben führen
zu können in der Stadt an, da Sie am Land mit den Einkünften,
die sie aus der Landwirtschaft erwerben, kaum existieren können.
Sie erwarten sich in der Hauptstadt einen Arbeitsplatz und eine
Wohnung, um so ihren Status verbessern zu können.
Die Realität ist leider anders. Diese Menschen leben dann auch
nur großteils in Slums bzw. auf der Straße. Wenn sie überhaupt
eine Arbeit finden, ist diese meist sehr schlecht bezahlt. Um die
Arbeitsstätte zu erreichen, geht bereits für das Verkehrsmittel
(Bus) ein Teil der Entlohnung verloren. Es gibt auch keine
soziale Absicherung. Eine Beschäftigung oder Kündigung (z.B.
bei Krankheit) erfolgt nach Gutdünken des Arbeitgebers. Die
Kinder können meist keine Schule besuchen, da ein Schulgeld
nicht aufgebracht werden kann. Kinder müssen oft zum
Familieneinkommen beitragen (Kinderarbeit, Betteln) und ist dies
in vielen Ländern der Erde bereits Normalität.
Faktoren zur Landflucht:
Die Städte in den
Entwicklungsländern haben massive Probleme die Infrastruktur der
Stadt dem rasanten Bevölkerungswachstum anzupassen, wie etwa
Müllentsorgung, Abwasserkanal, Wasserversorgung der
Menschenmenge, Versorgung mit Elektrizität, Ausbau des
Straßennetzes, öffentliche Verkehrsmittel.
Die Umweltbelastungen sind enorm.
Was charakterisiert eine traditionelle orientalische Stadt?
Beispiel Istanbul:
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