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Mobbing in der Schule:

Bei vielen Jugendlichen ist Mobbing - besonders in Schulen - ein wichtiges Thema und oftmals auch ein sehr großes Problem.

Mobbing entsteht, wenn eine große Gruppe von Jugendlichen auf einen Einzelnen geht, das heißt, dass sie sich über ihn lustig machen, ihn hänseln, oder ihm sogar gemeine Streiche spielen. Sie machen das meistens, weil sie sich dabei stärker und überlegener fühlen. Oftmals, wenn es Jugendlichen gerade nicht besonders gut geht, dann lassen sie ihre Wut an anderen aus, damit sie nicht die einzigen sind, die leiden. Durch Mobbing vergessen sie auch kurz ihre eigenen Probleme. Viele Jugendliche mobben andere Schüler auch, um in der Gruppe „cool“ dazustehen. Sie haben Angst davor, selbst verspottet oder gehänselt zu werden, wenn sie nicht mitmachen oder auch wenn sie die Gemobbten verteidigen und ihnen beistehen. Manche von den Mobbern wurden früher selber einmal gemobbt und lassen ihre schmerzhaften Erfahrungen an unschuldigen Mitschülern aus, sozusagen als Rache. Aber vielen ist gar nicht klar, was sie damit anrichten. Jugendliche, die gemobbt werden, ziehen sich immer mehr in sich zurück, reden weniger und leiden oftmals still vor sich hin. Solche Schüler bringt man nur sehr schwer wieder aus ihrem „Schneckenhaus“ heraus. Häufig wird auf den sogenannten „Schwachpunkten“ herumgetrampelt, zum Beispiel werden sie wegen ihres Äußeren gehänselt, oder wenn sie etwas nicht so gut können, wie die anderen. Aber auch wenn sie andere Interessen oder andere Meinungen haben, kommt es bald zu Mobbing.

Ein gutes Buchbeispiel zum Thema Mobbing ist das Buch „Nicht Chicago. Nicht hier“, von Kirsten Boie. In diesem Buch geht es auch darum, wie ein Junge von einem Mitschüler gehänselt, angelogen und sogar beklaut wird. Ich finde Mobbing eine sehr schlimme Art, andere zu verletzen. In den meisten Fällen sind Worte für die Betroffenen viel schlimmer als zum Beispiel Handgreiflichkeiten. Mobber sollten sich einmal überlegen, warum sie das überhaupt machen und ob ihnen das wirklich etwas bringt. Viele von ihnen haben sich so etwas noch nie überlegt. Auch reden kann helfen, zum Beispiel in der Schule mit dem Lehrer. Aber ändern kann sich nur etwas, wenn jeder einzelne für sich aufhört, andere zu mobben und auch akzeptiert, dass jeder Mensch anders ist und sich auch anders verhält.

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