Araber,
Islam und die Karolinger:
Reich der Franken
Reich der Franken entsteht in etwa im 5. Jahrhundert mit den Merowinger; kelto- romanisch- germanische Mischbevölkerung; Merowinger versuchten eine Christianisierung durchzusetzen und die Stämme zu einigen;
Carolinger (Nachfolger der Merowinger Carolinger waren zuerst Hausmeier; "Meierrei" = Wohnung des höchsten Verwalters eines Gutes) kommen ab dem 7. Jahrhundert an die Macht; Bibin der Mittlere und Karl Martell besiegen die Araber 733 und beschnitten die Macht des Adels und schlossen gleichzeitig ein Bündnis mit der Kirche;
Vater von Karl der Große macht eine Bibinische Schenkung schenkt dem Papst den Kirchenstaat (bis 1840 bleibt dies so)
Karl der Große 768 bis 814; großräumige Unterwerfungen, Vorherrschaft im Mittel- und Westeuropa; er wird am Weihnachtstag 800 gekrönt und gesalbt durch den Papst Leon den Dritten;
Ludwig der Fromme (Sohn von Karl der Große) teilt das Reich, dies bleibt; 843 der Vertrag von Verdun (Teilung); Aufteilung auf drei Söhne, daraus entsteht Deutschland, Frankreich und "Italien";
Alltagsleben im Frankenreich: Hoheitsrechte über Straßen, Münzhochheit, Karl der Große richtet den Posten des Grafen ein (durch die Abschaffung des Adels, Herzöge) waren aber nichts anderes als Beamte; Bischöfe und Äbte (den Grafen vorgezogen, weil Bischöfe und Abte nichts weiter vererben können) für die Verwaltung notwendig;
Feudale Ordnung Europas (um 1000)
Feudalismus ist die Hoch und Spätmittelalterliche Gesellschaftsordnung, die auf den Lehnswesen ("Darlehn") gegründet; Auszeichnet durch, dass der Monarch eine freie Adelige Oberschicht durch das Lehnrecht mit Grundherrschaften und verschiedenen Hochheiterechten ausstattete; Hirachisch: Kaiser an erster Stelle; Lehnfähig waren zunächst nur Ritter und freie und waffenfähige Menschen, später auch Beamte (Ministrialien); ein Feudalstaat ist ein Personenverbandstaat; Verpflichtung für das Lehen: musst in den Krieg ziehen; genaue hirachische Gliederung der Gesellschaft;
In Europa um 1000 fehlt die Landschaftspflege (Straßen der Römer verwachsen); Städte waren Reste von Römersiedlungen, Steinbauten zu Kirchen umgebaut; daher Fluss als Handelsweg; Menschen hungerten, schlechte Ernten; (Abwehr-) Kriege, gegen die Hunnen, die Araber und die Wikinger (in "ur" Russland); Christentum wird Religion; Erde als Scheibe; hohes Analphabetentum; Kirchenbauten mit schrecklichen Darstellungen (Böse.. ) -> ändert sich mit dem Buchdruck;
Zerfall der karolingischen Herrschaft à Ursachen: Reichsteilung (Ludwig der Fromme - 3 Teilung), Verwaltung der Teilreiche war unzureichend, Herrscher reisten herum (Bsp Karl der Große hat große Strecken zurückgelegt), Kraft des Adels war erschöpft durch Zwistigkeiten, Bedrohung von außen (Hunnen, Araber);
Nach Karolinger entstehen neue Machtzentren und auch wichtige Stämme (daraus entstehen später die Fürstentümer; Bayern, Sachsen, Schwaben und Franken); Durchsetzen der Franken wegen ihrer geopolitischen Lage (Zentrum);
Otter der Erste (936 bis 973) wird das Reich zu einem angesehenen Königtum vereint (gründet ein Zentrum) und schlug 955 die Ungarn am Lechfeld (bei Augsburg); er gründet die bayrische Ostmark (Schutzmarken); fördert die Gründung eines ungarischen Reiches (weil die Ungarn Nomaden sich dann dort niederlassen);
Slawen missionieren; Otto der Zweite unterstütz auch National Kirchen (weil die Kirchen "im Dorf bleibt");
962 wird Otto der Erste Kaiser; aus dieser Entwicklung entsteht im 10. Jahrhundert im Großen und Ganzen die europäischen Nationen; und bilden die Grundlage für die europäische Staatenwelt die mehr oder weniger so geblieben ist (wichtig: Landnahme der Ungarn und Normanen, Unterwerfung der Slawen, und Abwehr der Sarazenen in Süditalien und Spanien = Araber); zu dieser Zeit hatten die Länder keine wirklichen Grenzen sonder Grenzzonen (in etwa Niemandsland); [Grenzziehungen sind hoch komplizierte geografische Aufgaben] es gab auch keine Möglichkeit die Grenzen zu bewachen (Römerreich konnte das);
Bevölkerung sehr stark in Bewegung (Migration); Könige und Grafen reisten mit dem ganzen Personal; Bauern wandern zu besseren Böden (heutiges Deutschland war ein Wald);
Bauer / Adel / Geistlichkeit
Größte Schicht ist die der Bauern; Adel und Geistlichkeit mächtig;
Feudalismus braucht diese Gliederung dieser Gruppen è hirachisch Gegliedert;
Bauern
Es entwickelte sich die Dreifelderlandwirtschaft, diese hob die Qualität des Bodens; Folgen davon: bessere und mehr Erträge, Arbeit der Bauern auf Jahr aufgeteilt; die ersten dörflichen Hilfsgemeinschaften entstanden (Haufendorf)
Alltagsleben der Bauern:
Adel
Adel war frei von landwirtschaftlicher Tätigkeit und generell jeglicher Arbeit; Ritter = Kampf mit Pferd; Burgenbau im 11. bzw. 13. Jahrhundert;
Kirche
Katastrophen, Hunger, Ernteausfälle bedingen Trost und Hilfe der Religion; Klösterliche Leben ab 5. Jahrhundert; Benedikt von Ursia (Bete & Arbeite); Kloster wurde benutzt um Töchter und Erstgeborene von Adeligen abzugeben à Mitgift à Kloster wurde reich;
Klöster waren Vorbilder (Idee mit der 3 Felderwirtschaft)
Kirche und Kaisertum (Zwei Mächte im Mittelalter)
Beichteà abhören. Kaiser welcher "absolut" regierte, es kommt zu einem Machtkampf, äußerst brutal
9-10 Jh. Verfall des Papsttums´, Rom war Sündenpfuhl
Kaiser wollte Bischöfe ein und ab setzen. Kaiser fühlte sich moralisch überlegen, daraus entwickelte sich ein Konflikt à Investiturstreit (11-12 Jh.) ging um einsetzen von Bischöfen oder Äbten.
In der Mitte 11 Jh. kam es in Frankreich und England zu einer starken Reformierung. Akzeptierten nicht: Konkubinat: Mitschläferin; Simonie: Ämterkauf (Gerichtsbarkeit)
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