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Edwin Powell Hubble - Biographie:


Edwin wurde am 20.November 1889 in Marshfield in der USA geboren.

Sein Vater hieß John Powell Hubble, seine Mutter Virginia James Lee.

Er hatte 6 Geschwister: Henry ,Lucy ,Lee ;William ,Virginia ;Helen.

Im selben Jahr zog seine Familie nach Chicago.

Dort ging er in die Volks -und Hauptschule.

Seine Kindheit verlief glücklich ,nur ein Tag hinterließ eine tiefe Narbe in seinem Leben :Der Tag an dem seine Schwester Virginia starb.

Sie starb an einer nicht heilbaren Kinderkrankheit.

Er litt darauf unter schweren Depressionen ,da er ein gutes Verhältnis zu ihr gehabt hatte.

Hubble war schon im frühen Alter von Sternen und anderen Welten fasziniert.

Dies wurde sehr von seinen Großvätern „Martin Jones Hubble“ und „William James“ gefördert.

Er hat die meiste Zeit seiner Jugend mit Lesen verbracht.

Während der High-school war er ein begeisterter Athlet.

Er brach den Illions State Hochsprungrekord.

Nebenbei spielte er noch in einem Basketballteam und in einem Fußballverein.

Hubble war sehr gut in der Schule ,er hatte nur eine schlechte Note und zwar im Benehmen.

Er wollte sich keine neuen Freunde machen und korrigierte oft die Lehrer.

Seine Lehrerin Harriet Grote sagte voraus, dass er einer der brillantesten Männer seiner Generation werde, da er meistens nie länger als 10 Minuten lernte und trotzdem gute Noten hatte.

1906 machte er den Abschluss in der Highschool.

Im Herbst 1906 ging er auf die Universität in Chicago.

Dort studierte er Astronomie, Physik und Mathematik.

In Chicago kam auch seine Boxerkarriere ins Rollen.

1910, damals war er 21 Jahre alt, bekam er ein Stipendium für die Universität Oxford.

Sein Vater wollte dass er Jura studierte Edwin gehorchte seinem Vater ging aber immer wieder in Abendkurse für Astronomie.

Während seines Studiums in Oxford war er oft im Ring bei Boxkämpfen zu sehen.

Hubble liebte England, das Essen, das Gewand und die Sprache.

Gegen Ende seines Studium verstarb plötzlich sein Vater.

Hubble trauerte sehr um ihn aber nun konnte ihm niemand mehr vorschreiben was er zu lernen hatte.

1913 kam Hubble zurück in die USA.

Dort wurde er Anwalt und eröffnete eine eigene Praxis in Louisville.

Ungefähr ein halbes Jahr später hängte er diesen Beruf an den Nagel weil er kaum glücklich war.

Hubble zog nach New Albany, dort lehrte er Spanisch und war Trainer eines Basketballteams.

Im Oktober 1914 ging er auf das Yerkes Observatorium in der Nähe von Wisconsin neben dem See Geneva.

Dort arbeitete Hubble mit dem berühmten 40-cm Brechungsteleskop, das größte dieser Art auf der Welt.

Er genoss das Leben am See, schwamm und wanderte viel.

1917 schrieb er eine Arbeit über die Klassifikation der Galaxien.

Im Anschluss darauf meldete er sich freiwillig 1918 zum Kriegsdienst der U.S. Army.

Hubble wurde im ersten Weltkrieg in Frankreich eingesetzt und gehörte nach 1918 den in Deutschland stationierten Besatzungstruppen an.

1919 verließ er abermals Europa und trat in den Mitarbeiterstab der Carniger Institution und des Mount Wilson- Observatorium in Kalifornien ein dessen Forschungsdirektor er später wurde.

2 Jahre zuvor wurde hier das Hooker Fernrohr, benannt nach John B. Hooker, aufgestellt.

Mit diesem Fernrohr fotografierte er im Herbst 1923 den Andromeda Nebel.

In dieser Zeit traf er Grace Burke Leib ,die Witwe von Warren Russel Leib.

Sie heirateten im Februar 1924.

Hubble und sie erbauten ein Haus in der Pasadena Area und genossen das Leben zwischen Hollywoodstars.

Ihre Ehe blieb kinderlos.

1927 fand er bei Spektralvermessungen seiner Galaxien heraus, dass sich nahezu alle Galaxien von uns fortbewegen und zwar umso schneller je weiter sie von uns entfernt sind.

Die Messung führte er die Messung der Rotverschiebung der Spektrallinien durch.

Er fand 46 Radialgeschwindigkeiten von verschiedenen Galaxien heraus und hat 24 Entfernungsschätzungen untersucht.

Diese ermöglichtem ihm die heutige sehr bekannte Hubble- Konstante zu bestimmen.

1940 identifizierte Hubble einige verwaschen aussehende Objekte als Kugelsternhaufen.

1941 als die Vereinigten Staaten in den 2 Weltkrieg eintraten, meldete er sich abermals freiwillig.

Er wurde aber für die militärische Forschung der USA eingesetzt.

Ab Kriegsende war er wieder am Mount Wilson Observatorium zu finden wo er sich mit ununterbrochenem Elan seinen geliebten Galaxien widmete.

Im Juli 1949 überraschte ihn eine Herzattacke.

Nach dieser Herzattacke konnte er viele Forschungen nicht mehr unterstützen da diese ihm sehr viel Kraft geraubt hätten.

Am 28. September 1953 starb er mit 63 Jahren während einer Vorbereitung für mehrere Beobachtungsnächte  auf dem neu eröffnetem Mount Paloman  Observatorium an einem Gehirnschlag.

Im April 1990 wurde das Hubble Teleskop in die Erdumlaufbahn gebracht.

Edwin Hubble der wegen vieler seiner Eigenarten bei seinen Mitmenschen als Sonderling galt, hat wie kein anderer unsere Kenntnisse  über die fernen Welteninseln erweitert


copyright by Claudia Sch.


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