Die attische Demokratie
Reformvorhaben:
a) die auf Grundstücke lastenden Schulden mindern.
b) Alle wegen Schulden leibeigen gewordene Personen freilassen. Die ins Ausland verkauften Sklaven auf Staatskosten zurückholen.
c) Die Verpfändung von eigenen Personen wurde verboten.
d) Änderung des geltenden Rechtes Gleichheitsgrundsatz.
Die Schuldabschüttelung verärgerte die aristokratischen Grundbesitzer. Diese Unzufriedenheit nützte Peisistratos, welcher mit Hilfe der Bauern als Alleinherrscher hervorging (560 v.Chr.)
Reform:
a) Boden und Güter verbannter Aristokraten teilte er unter den Bauen auf
b) Beschäftigung von Armen im Straßen-, Wasserleitungs- und Tempelbau
c) Einheitliche staatliche Währung (Drachme)
d) Förderung von Kunst und Kultur
e) Einführung der
Bodenertragssteuer
In der österreichischen Verfassung,
Art. 1 B-VG, ist genau diese Grundideologie enthalten.
"Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr
Recht geht vom Volk aus".
Eine Annäherung erfolgte weiters durch die Zulassung der
3. Klasse der Bauern und Handwerker zum Archontat und
konnten damit alle Bürger ihre Vertreter wählen.
Unterschiede sind u.a. in der Sklavenhaltung und in der
nicht politischen Mitbestimmungsmöglichkeit durch die
Frauen gegeben.
Rechte der Vollbürger (Männer): Nur wer attischer Bürger war, durfte Grund und Boden besitzen.
Männer hatten als Hausherren Herrschaftsgewalt über die gesamte Familie und Besitz. Männer waren auch außereheliche Beziehungen erlaubt.
Der Mann konnte seine Frau ohne Begründung einfach verstoßen.
Pflichten der Metöken (Fremde): Die Metöken mussten Sondersteuer zahlen. Sie mussten auch Kriegsdienst leisten
Rechte der Metöken (Fremde): Persönlich waren sie frei. Sie hatten die Glaubensfreiheit und konnten ihren Beruf frei wählen.
Pflichten der Frauen: Sie mussten den Haushalt erledigen. Die einfache Frau war auch Händlerin, Textilarbeiterin oder auch Hebamme.
Rechte der Frauen: Frauen waren politisch und juristisch rechtlos. Zu höheren Berufen, die Bildung und Ausbildung erforderten, hatten Frauen keinen Zutritt.
Die Herrschaftsgewalt des Hausherren erstreckte sich über die gesamte Familie und deren Besitz.
Das Vermächtnis des Aristoteles an die Menschheit bestand darin, dass der innerlich freie Mensch das Gute, wenn er es erkannt hat, um seiner selbst willen tut. Er war sein Leben lang bemüht, die Weisheit zu suchen, sowie sich und andere zu prüfen, wie sehr sie das Gute taten.
Platon hat die Nachwelt dazu angeregt. sich nicht bloß mit der äußeren Erscheinung der Dinge zu begnügen. Er meinte, man müsse hinter die Dinge schauen, um deren Wesen zu erkennen.
Nach Aristoteles hingegen, sollte das Wissen aus der Erfahrung stammen. (Jede Wissenschaft sucht gewisse Prinzipien und Ursachen für die unter sie fallenden Wissenschaftsgegenstände, wie Heilkunst, Gymnastik, usw.) Vor allem im Bereich der Logik (Lehre von Gesetzen) und der Ethik (Sittenlehre) schuf Aristoteles wegweisende Erkenntnisse.
copyright by Andreas R.
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