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Johann Wolfgang von Goethe:


Johann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt geboren. Er erhielt eine weltmännische Ausbildung durch seinen Vater. Dadurch lernte er Klavierspielen, Reiten und Fechten. In Latein, Italienisch, Hebräisch, Englisch und Mathematik wurde er von Privatlehrern unterrichtet.

Mit 16 Jahren beginnt er ein Jurastudium in Leipzig, beschäftigte sich aber mehr mit „den schönen Wissenschaften“. 1772 nach dem Abschluss seines Studiums wird Goethe Rechtsanwalt in Frankfurt. Er widmete sich aber mehr der dichterischen Arbeit. So entstand das Werk „Götz von Berlichingen“. Er wurde mit diesem Werk zum Mitbegründer des „Sturm und Drang“ in Deutschland.

1774 erscheint der Roman „Die Leiden des jungen Werther“ in dem es um sein eigenes Liebesleiden geht. „Die Leiden des jungen Werthers“ ist ein Briefroman von Goethe. Sie enthalten zahlreiche autobiographische Details aus Goethes Leben. Die Hauptperson dieses Romans stellt Werther dar. Werther verliebt sich in Lotte, die verlobt ist. Er besucht sie jeden Tag. Als ihr Verlobter zurückkehrt, wird Werther klar, dass Lotte seine Gefühle nie erwidern könnte. Werther verlässt Lotte und versuchte in der Gesellschaft der Adeligen als Bürgerlicher Anschluss zu finden. Sein Versuch scheitert jedoch und er kehrt zu Lotte zurück.
Eines Abends besuchte er Lotte und Umarmte sie. Lotte reißt sich los und schließt sich ein. Werther erschießt sich. Da dieser Roman ein großer Erfolg war, gehörte Goethe von nun an zu den bekanntesten Autoren Deutschlands.

1776 trat Goethe in den Staatsdienst ein und arbeite als Legationsrat. Er lernte am Hof von Herzogin Anna Amalia die Hofdame Charlotte von Stein kennen. In ihrer Gegenwart lernte er sich zu mäßigen. Die beiden Verband 10 Jahre eine innige Beziehung.

1779 wird Goethe Geheimrat und übernahm die Leitung verschiedener Kommissionen.

1782 erhält Goethe das Adelsdiplom als Anerkennung seiner Verdienste im Staatsdienst. Goethe begann sich intensiv mit der Naturwissenschaft zu beschäftigen. So entdeckte er 1784 den Zwischenkieferknochen des menschlichen Schädels.

1786-1788 machte Goethe eine Italienreise bei der er öfters Naturwissenschaft an Gesteinen und Pflanzen betrieb.

1788 lernte er Christiane Vulpius kennen und lieben. In Weimar und Jena konzentrierte er sich auf die künstlerischen und wissenschaftlichen Anstalten. So übernahm er immer mehr kulturelle Aufgaben.

1790 publizierte er die Metamorphose der Pflanze.

1795 arbeitete er eng mit Schiller zusammen. So entstanden die Balladen „der Zauberlehrling“ und „der Schatzgräber“ und „Hermann und Dorothea“.

1806 heiratete Goethe Christiane Vulpius.

1808 erschien der 1. Teil des Dramas „Faust“. In diesem Drama geht es darum, dass Mephisto mit Gott um die Seele des Faust wettet. Mephisto wettete, dass er Fausts Seele zum Bösen bekehren könnte. Faust fand keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Mephisto bat ihm übermenschliche Kräfte an. Er lernt Gretchen kennen, in die er sich verliebt. Gretchen wird ungewollt schwanger und bringt so ihr Kind um, um der Schande zu entgehen.

Nach der Niederlage Napoleons erhielt Goethe die Leitung über Kultusinstitute des Herzogtums. Er wird Staatsminister. Dieses Werk war sein letztes, da Goethe am 22. März 1832 nach einer kurzen Krankheit starb.

1833 wurde der zweite Teil des Dramas „Faust“ veröffentlicht, das er sein ganzes Leben lang schrieb.

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