Um 800 nach Christus (Zeit Karl des Großen) wurde das zu Bayern gehörende salzburgische Land unter Bischof ARNO zu Erzbistum erhoben.
Die Fürstenerszbischöfe:
Als Landesherren stand als Regierung das Domkapitel und der Landtag zur Seite.
Der Landtag bestand seit dem 14. Jahrhundert und wurde von den Landständen gebildet.
Kardinal Matthäus Lang:
Wurde während der Reformationszeit
von rebellischen Bauern auf der Festung belagert.
Er war zeitweise Stellvertreter von Kaiser Maximilian
I.
Wolf Dietrich von Raitenau:
Regierte Anfang des 17. Jahrhunderts
- Neugestaltung der Salzburger
Innenstadt. Er ließ Für seine Geliebte
- Schloss Altenau (Mirabell) errichten.
Nach missglückten Angriff auf
Berchtesgaden marschierten die Bayern in Salzburg ein.
Wolf Dietrich wurde abgesetzt (Auf der Festung
gefangengehalten).
Sein Cousin und Nachfolger
Markus Sittikus:
Wurde der Dombau begonnen und
Schloss Hellbrunn errichtet.
Paris Graf Lodron:
Regierte während des 30-jährigen Krieges. Unter ihm wurde der
Dombau vollendet und
die Universität gegründet.
Johann Ernst Graf Thun:
Regierte um die Wende des 18. Jahrhunderts. Unter ihm wurde das
St. Johanns-Spital und das
Priesterseminar errichtet sowie die
Kollegienkirche und die Ursulinenkirche (verpflichtete
Architekten Fischer von Erlach)
Leopold Anton Freiherr von Firmian:
Unter ihm wurden 20.000 Protestanten
ausgetrieben.
Das Schloss Leopoldskron trägt seinen Namen.
Sigismund von Schrattenbach und Hyronimus Graf Colloredo:
Waren die beiden letzten Kirchenfürsten.
1803 wurde die weltliche Herrschaft der Fürsterzbischöfe
beendet.
Mehrmaliger Herrschaftswechsel zwischen 1803-1816:
Salzburg war kurzzeitig Kurfürstentum, dann gehörte es
3 Jahre zu Österreich anschließend
ein Jahr Verwaltung unter Frankreich
und sechs Jahre zu Bayern.
1816 kommt Salzburg endgültig zu Österreich:
am 1. Mai 1816 wurde der österr.
Doppeladler aufgezogen.
Salzburg verlor Freilassing, Laufen, Waging und Tittmoning an
Bayern,
das Brixen- und Zillertal kam zu Tirol.
Salzburg wurde ein Verwaltungssprengel des Landes ob der Enns (Oberösterreich)
1850 wurde Salzburg ein eigenes Kronland der Monarchie:
mit dem recht auf eine eigene Verwaltung.
1860 erfolgten die ersten Landtagswahlen und somit eine eigene Landesregierung.
Nach dem Zusammenbruch der Monarchie
wurde Salzburg ein Bundesland und erhielt
1919 eine eigene Landesverfassung
- Frauen durften erstmals wählen.
Zwischenkriegszeit:
Wurde durch Landeshauptmann Dr. Franz
Rehrl geprägt. Er forcierte die Planungen von Wasserkraftwerken,
die Errichtung der Gaisberg- und Glocknerstraße
und die Salzburger Festspiele.
Anschluss an Deutschland:
Erfolgte 1938 und Salzburg wurde ein Reichsgau.
Landeshauptmann war ab 1940 Reichsstatthalter.
Ab 1944 fanden durch Bombenangriffe auf Salzburg 500
Menschen ihr Leben.
Salzburg in der Zweiten Republik:
Mit Hilfe des Marshall-Planes
erfolgte der Wiederaufbau und somit der Aufschwung
Salzburgs.
1995 erfolgte der Beitritt Österreichs zur EU.
Seit 1996 amtiert Dr. Franz Schausberger als Landeshauptmann.
Unter ihm kam es zur größten Reform der Salzburger
Landesverfassung seit deren Bestehen.
Das Landes-Verfassungsgesetz 1999 gilt als das modernste Österreichs.
Landessprache und Landeswappen:
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Landessprache ist Deutsch
(Amtssprache). Das Wappen ist auf die Zeit des geistlichen Fürstentums bzw. des Kurfürstentums zurückzuführen. |