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Johannes Brahms:

 

Johannes Brahms wurde am 7.Mai 1833 in Hamburg geboren.

Er war das 2 von 3 Kindern.

Sein Vater hieß Johann Jakob Brahms.

Seine Mutter, Christiane war um 17 Jahre älter als sein Vater.

Seine Familie war arm aber er hatte eine glückliche Kindheit.

Er besuchte zuerst eine Privatschule später ging er dann in ein Gymnasium.

Damals begann er seine Sammlung von Zinnsoldaten die ihn bis ins Mannesalter begleiteten.

1840 entdeckte er seine Liebe zur Musik und nahm Klavierstunden bei Otto Friedrich Willibald Cossell.

Nach 3 Jahren konnte er ihm aber nichts mehr beibringen und schickte ihn zu seinem eigenem Lehrer Eduard Marxen.

Dieser erkannte den Genie der nicht nur ein sehr guter Pianist werden könnte sondern auch das er schöpferisch begabt war.

Marxen beschloss ihn zu fördern und ihn auf die richtige Bahn zu lenken.

Mit 13 Jahren spielte Brahms in Kneipen für eine Mahlzeit oder für ein kleines Taschengeld.

Dort kam er vor allem mit Prostitution und Gelegenheitskriminalität in Berührung.

Brahms war sehr angewidert und stellte sich daher immer ein Gedichtband vor ihm auf das Klavier während er die gewünschten Lieder des Publikums mechanisch herunterspielte.

Mit 17 Jahren stand er an der Schwelle zur musikalischen Karriere als Musiker.

Damals lernte er den 3 Jahre älteren Geiger Eduard Remènyi kennen.

Brahms war von seinem schillernden  Charakter beeindruckt und beschloss Anfang 1853 gemeinsam mit ihm auf Konzerttournee zu gehen.

Auf dieser Tournee lernte er den bekannten Geiger Joseph Joachim kennen, der von seinen Kompositionen und Klavierstücken beeindruckt war.

Dieser stattete ihn mit einem Empfehlungsschreiben an den berühmten Pianisten und Komponisten Franz List aus.

Joachim und Brahms schlossen Freundschaft die ihm Später noch zu Gunsten kam.

Als Brahms und Remènyi bei List waren erwies dieser ihnen eine große Ehre als er ihnen seine gerade vollendete Klaviersonate vorspielte.

Brahms war begeistert brachte aber wegen seiner Schüchternheit kein Wort heraus.

Remènyi war darüber sehr verärgert und beendete ihre Freundschaft kurzerhand.

Im Verlauf des Jahres 1853 lernte Brahms durch Vermittlungen von Joachim und anderen Kollegen aus seinem engerem Freundeskreis die Werke von Robert Schuhmann kennen, da er damals nur wenige kannte.

Brahms Freunde drängten ihn Schuhmann zu besuchen, zuerst zögerte Brahms, überwund dann aber seine Ängste und klopfte am 30. September 1853 an seine Tür.

Schuhmann empfang ihn freundlich und führte ihn sofort zum Klavier auf dem er spielen sollte.

Brahms fühlte sich bei dieser Familie sehr wohl und als wenige Jahre Robert Schuhmann in eine Nervenheil Anstallt eingeliefert wurde kümmerte er sich sehr um seine Frau Clara und ihre Kinder.

Für den sensiblen Brahms war das zweifellos die erschüttendste Erfahrung und das auch deshalb weil er sich in Clara verliebt hatte.

Brahms blieb in Düsseldorf um Clara näher zu sein aber auch weil er hoffte Schuhmanns  Posten als Musikdirektor zu bekommen.

Als Robert Schuhmann jedoch starb zog er von Düsseldorf weg aber er bewahrte sich eine lebenslange Freundschaft zu Clara.

In den 3 Jahren 1857 bis 1860 arbeitete Brahms von September bis Dezember als Dirigent des Hoforchesters als Pianist und Klavierlehrer am Hof von Detmold.

In dieser Zeit vollendete e auch sein Klavierkonzert NR.:1.

Dieses wurde am 22. Januar 1859 in Hannover zum ersten mal uraufgeführt.

Brahms lebte, wenn er nicht in Detmold arbeitete, bei seiner Familie in Hamburg.

Dort gründete er einen Frauenchor und verliebte sich in Berta Porubsky.

Diese heiratete aber und Brahms schrieb für ihr erstes Kind sein berühmtes Wiegenlied.

Die nächste Frau in seinem Leben hieß Aghate von Siebhold.

Sie unternahmen viel gemeinsam und er liebte sie aber er wollte sich nicht bilden.

Als Brahms auf die 30 zuging wurde seine Musik langsam berühmt.

Das hatte er vor allem Joachim und Clara zu verdanken, die immer Lieder von Brahms auf ihren Konzerten spielen ließen.

1862 siedelte Brahms nach Wien über wo sein sonst so besondere Stil das Publikum an Beethoven und Schubert erinnerte.

Dort lernte er auch Richard Wagner kennen dem er bei dem Komponieren der Orchesterstimmen zu den „Meistersingern“ half.

Angesehene Kammermusiker konnten nicht genug von Brahms bekommen und einer nannte ihn sogar „den Erben von Beethoven“.

Mit großem Erfolg spielte er selbst eine „Variation über ein Thema von Joseph Haydn“ und die Wiener liebten seine Orchester-Serenaden.

1865 starb seine Mutter nach der Trennung von Brahms Vater.

Brahms war untröstlich und nahm die Arbeit am „Deutschen Requiem“ wieder auf das 3 Jahre später uraufgeführt wurde.

Mit dieser Arbeit wurde er finanziell unabhängig.

1872 wurde er zum Direktor der „ Wiener Gesellschaft der Musikfreunde“ genannt.

1876 vollendete er seine erste Symphonie.

In den folgenden Jahren widmete er sich vor allem der Komposition von Instrumentalmusik.

1880 schrieb er als Dank für die Verleihung der Ehrendoktorwürde seine „Akademische Festouvertüre“ für die Universität Breslau.

Brahms führte trotz seiner Erfolge die nach und nach einsetzten ein normales Leben.

Doch Brahms verlor immer mehr Freunde durch seine schroffe Art und sogar Joseph Joachim kündigte ihm die Freundschaft nachdem er sich in seine Eheprobleme eingemischt hatte.

Als er Mitte 50 war wurde er immer runder und es entstanden kleinere Werte wie die schönsten Klavierstücke und Klarinettenquintette.

1896 schrieb er die „Vier ernsten Gesänge“ diese waren bereits ein deutlicher Abschied der nicht umsonst einen biblischen Text enthielt.

Denn 1892 waren seine Schwester Elise und seine Freundin Elisabeth von Herzogenburg gestorben und 1896 starb auch Clara Schuhmann.

Dieser Vorfall warf Brahms aus der Bahn aber er versuchte in Wien die alten Fäden seiner Arbeiten wieder aufzunehmen.

Sein Gesicht verfärbte sich zu dieser Zeit kränklich-gelb.

Der Arzt sagte ihm dass er nur Gelbsucht hätte aber seinen Freunden erklärte er das Brahms wie sein 1872 verstorbene Vater Krems habe.

Brahms erfuhr nie die ganze Wahrheit aber er wusste das sein Ende bald kommen würden.

Am 3 April 1897 verstarb Johannes Brahms.

Ich möchte hier noch einmal sein Aussehen und seinen Charakter beschreiben: Brahms hatte blondes Haar und durchdringende blaue Augen.

Seine unnatürlich hohe Stimme versuchte er im reifen Alter durch schroffes Wesen überspielen.

Den berühmten Bart ließ er sich ab 1878 stehen.

Er liebte gutes Essen, seine Erscheinung war immer sauber aber er wirkte immer ein wenig unordentlich.


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