Home Literatur Epochen Deutsch - Referate Erörterungen Gedichte Biografien Biologie und Chemie Geschichte - Referate Geografie - Referate Dienstprüfung - B-Prüfung Gästebuch Forum Links und Chat


Bildung:


Bildung fängt am Ersten Lebenstag an und hört mit dem Tod auf. Sprichwörtlich heißt es: "... man lernt sein Leben lang ...". Es gibt so viele Bildungswege, dass es für einen jungen Menschen oft schwierig ist, den Richtigen zu wählen. Es ist sehr schwer abzuschätzen, ob der eingeschlagene Bildungsweg zum Erfolg führt.

In den ersten Jahren ist die Ausbildung junger Menschen meist identisch. Im Kindergarten werden sie für den Schuleintritt vorbereitet. Nach Volks- und Hauptschule beginnt jedoch für die meisten der Ernst des Lebens.

Soll man weiter in die Schule gehen? Welche Schulrichtung käme in Frage? Soll die Schulausbildung mit der Matura enden - oder soll man sich doch für eine Lehre entscheiden? Welche Lehre interessiert mich? Für welche Lehrausbildung bin ich überhaupt geeignet?

Man kann dieses Problem nicht auf Erwachsene schieben, sondern die Entscheidung muss jeder für sich ganz persönlich treffen. Eine Korrektur einer getroffenen Fehlentscheidung wäre mit hohem Zeitverlust verbunden, da man die angefangene Ausbildung abbrechen und eine neue von vorne wieder beginnen müsste. Es gibt kein Schema, nach dem man handeln könnte.

Die Entscheidungsgründe sind meist unterschiedlich. Einige besuchen weiterhin die Schule, weil die Freunde ebenfalls dort hin gehen. Andere wollen bereits Geld verdienen, um finanziell unabhängiger zu werden. Natürlich gibt es auch junge Menschen, die genaue Vorstellungen über ihr Berufsziel haben und einen dementsprechenden Ausbildungsweg wählen.

Grundsätzlich kann jeder Ausbildungsweg zum persönlichen Erfolg führen, wenn man es selber wirklich will. Es ist – wie im Leben – nicht immer einfach den Leistungsanforderungen hundertprozentig gerecht zu werden. Etwaige Lebensumstände können Menschen auf ihren Bildungswegen positiv als auch negativ beeinflussen. Entscheidend ist jedoch das Erreichen des angestrebten Zieles.

Ein Schulabschluss mit einem Maturazeugnis oder eine erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung sind der Grundstein für einen positiven Einstieg in die Arbeitswelt, da bei jedem Vorstellungsgespräch die Frage nach der Ausbildung gestellt wird.

Wichtig ist die Erkenntnis, dass die Ausbildung nicht mit einem Schulabschluss oder mit einer Lehrabschlussprüfung endet, sondern das ständige Weiterbilden gerade in der heutigen Zeit unumgänglich ist, um mit dem Fortschritt mithalten zu können. Ein "Stehen bleiben" würde einen "Rückschritt" bedeuten. Das Sprichwort "...Wissen ist Macht..." deutet darauf hin, dass ein Wissensvorsprung anderen gegenüber vorteilhaft sein könne.

Neben der beruflichen Ausbildung sollte die Bildung des eigenen Charakters nicht vergessen werden, damit der gesunde Egoismus nicht ausufert. Es gibt genügend Beispiele dafür, dass einige immer noch glauben, sie seien aufgrund ihrer Ausbildung anderen gegenüber in "jeder Situation" überlegen. Diese Auffassung derjenigen nennt man dann "Einbildung".

Es gibt immer wieder Lebenssituationen für die es keine vorherige Ausbildung gibt. Und so bildet bzw. formt auch das Leben die Menschen.

Die Ausbildung erstreckt sich somit über die ganze Lebenszeit, von der Geburt bis zum Tod.

copyright by Andreas R.

zurück zur Erörterung-Seite