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Atomenergie:


Pro und Contra der Atomenergie. Seit der ersten Stunde ist Atomkraft mit Kritik beladen. Die Proteste bei Castortransporten wurden immer lauter, als der Unfall in Tschernobyl passierte, an dessen Spätfolgen ganze Landstriche verseucht und Tausende Menschen, vor allem Kinder, an Leukämie erkrankten. Medizinisch gesehen ist die Atomkraft vorteilhaft, weil die austretenden Schadstoffe, sehr gering sind, z.B. Luftverschmutzung findet praktisch gar nicht statt, bei Kohlekraftwerken wird die Luft, und damit auch die Bevölkerung, stark belastet. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Atomkraft positiv belegt, weil es die billigste Energie ist, es gibt ein fast unbegrenztes Vorkommen an Atomen. Die Kraftwerke können eine große Anzahl von Menschen versorgen. In den Atomkraftwerken müssen Menschen arbeiten, das schafft wiederum Arbeitsplätze, angefangen vom Bau bis hin zu den später anfallenden Reparaturarbeiten. Die Umwelt wird durch atomgetriebene Kraftwerke weniger belastet, als z.B. durch Kohlekraftwerke, Energiewerke, die durch Kohle geheizt werden, verbrauchen fossile Brennstoff, also keine nachwachsenden Rohstoffe. Durch Elektrizitätswerke, in denen Uran verwendet wird, werden keine Bodenschätze verbraucht und damit Ressourcen geschont. Auch die Abgase der Kohlekraftwerke belasten die Umwelt sehr stak, da viel Kohlendioxyd austritt, die Stoffe, die ein Atomkraftwerk in die Luft abgibt, sind kaum belastend.

Medizinisch gesehen, spricht die hohe Verseuchung bei einem Reaktorunfall gegen die Nutzung solcher Kraftwerke. Es würden viele Menschen und Tiere verstrahlt werden, sie würden gleich durch die Strahlung umgebracht werden, oder durch die Langzeitfolgen (Lungen-, Blut-, Haut- und Brustkrebs) sterben oder mit großen Körperstörungen weiterleben müssen, z.B. Haarausfall, weniger Blutkörperchen, Veränderung der Zellkerne - dadurch Veränderung des Erbgutes - daraus folgt Missbildung an Embryos oder Fehlgeburten oder bzw. und Infektionen, die aus Mangel an Abwehrmechanismen resultieren. Was aus wirtschaftlicher Sicht gegen Atomkraftwerke spricht, sind die sehr hohen Erstellungskosten eines solchen Gebäudes und auch die Entsorgung des anfallenden Atommülls. Gegen die Verwendung von atomgetriebenen Kraftwerken spricht aus Aspekten der Umwelt, die hohe Verstrahlungsrate bei einem Unfall, wo Strahlung aus dem Kraftwerk austritt (z.B. Tschernobyl), werden, je nach dem wie schwerwiegend der Unfall war, ganze Landstriche verseucht. Abhängig von der Bevölkerungsdichte müssen ganze Städte bzw. Landstriche evakuiert werden. Die Wolken aus den radioaktiven Partikeln können Tausende Kilometer weit durch den Wind transportiert werden, was nicht nur die nähere Umgebung des Kernkraftwerks belasten, sondern auch kontinentübergreifende Auswirkungen haben könnte. Atomkraftwerke sollten nach einer weltweiten Norm gebaut werden und ständigen Zufallskontrollen unterliegen, damit auch die Sicherheit in Ländern wie zum Beispiel Russland oder Weißrussland, wo der Unfall am 26. April 1986 in Tschernobyl passierte, gewährt werde, damit so ein Unfall nie wieder geschehen kann. Ebenfalls sollten auch Windkraftwerke und, wenn die Technik der Solarkollektoren weiter fortgeschritten ist, Sonnenkraftwerke eingesetzt werden, sowie Gezeiten- und Wasserkraftwerke. Die Energiegewinnungsanlagen, die auf der Basis von Naturereignissen funktionieren, sollten gefördert und möglichst oft verwendet werden.

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