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Österreichische Literatur zwischen 1918 und 1938:


Politische Situation:

1918 Ende des 1. Weltkrieges. Entstehung der demokratischen Republik Deutsch-Österreich. Anschlussgedanke -l man glaubt dass Österreich alleine nicht bestehen kann. Inflation 1918-1922, hohe Arbeitslosigkeit ½ Million,

latente Bürgerkrieg: Frontkämpfervereinigung (NAZIS), Republikanischer Schutzbund (Sozialisten), Heimwehr (Faschisten, Dollfuß).

1927 Schüsse von Schattendorf – Justitzpalastbrand

1934 Bürgerkrieg: Sozialisten unterliegen, autoritärer Ständestaat, Austrofaschismus wird gegründet.

1933 wird die NSDAP verboten, 1934 Juliputsch- scheitert aber- Kanzler Dollfuß verblutet.

11.03.-12.03.1938 Österreich wird von deutschen Truppen besetzt und in deutsche Reich eingegliedert = Ende von Österreich.

Autoren dieser Zeit:

Eine einheitliche literarische Strömung ist in dieser Zeit nicht feststellbar.

Wichtige Vertreter: Ödön von Horvath, Karl Kraus, Robert Musil, Joseph Roth, Franz Kafka, Franz Werfel, Karl Heinrich Waggerl, Stefan Zweig, Elias Canetti.

Karl Kraus: war scharfer Satiriker. Zeitschrift "Die Fackel",

Die letzten Tage der Menschheit 1918/19

Joseph Roth: Bezug auf Donaumonarchie, Radetzkymarsch

Robert Musil: Bezug Donaumonarchie, Der Mann ohne Eigenschaften

Franz Kafka: Die Verwandlung

 

Ödön von Horvath: (1901-1938)

wurde in Rijeka 1901 geboren. Er zog während des Kriegendes 1918 nach Budapest und Wien, wo er die Matura machte.

Horváth studierte in München Theaterwissenschaft, 1924 siedelte er nach Berlin.

In Berlin entstanden ab 1926 die Volksstücke, die seinen Ruhm begründeten.

Horváth lebte anschließend in Österreich, hauptsächlich in Henndorf bei Salzburg. 1938 emigrierte er nach Paris. Dort kommt er bei einem Unglück ums Leben:

Am 1. Juni 1938 wurde er vom einem herabfallenden Ast eines Baumes erschlagen.

Werk: Geschichten aus dem Wienerwald Volksstück in 3 Teilen 1931

 

Stefan Zweig: (1881-1942)

wurde 1881 in Wien geboren. Er studierte in Berlin und Wien und promovierte 1904 zum Dr. phil. Danach unternahm er ausgedehnte Reisen. Während des ersten Weltkrieges im Kriegsarchiv tätig, bekannte er sich 1917 öffentlich zum Pazifismus, lebte bis Kriegsende in Zürich und kehrte 1919 nach Salzburg zurück. 1938 emigrierte er nach England. 1940 übersiedelte Zweig in die USA, 1941 nach Brasilien. Dort beging er gemeinsam mit seiner Frau als innerlich zerbrochener Exilant 1942 Selbstmord.

Werk: Angst Novelle 1925

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